Nach dem Chaos der letzten Wochen, und dem immer weiter aufbrechenden Gefühl von Ohnmacht, Verzweiflung und Wut, dem Management derselben, hatte ich mich in ein paar einschlägigen Foren zu Wort gemeldet, um einmal ein paar Dinge von der Seele zu schreiben, und insbesondere mich zu sammeln und zu orientieren.
Heute hatte ich dann mal einen Leidenslebenslauf geschrieben, der natürlich dramatisch klingt, und keinerlei positive Aspekte enthält; das ist mir bewusst.
1975, Geburt in Niederbayern
ca. 1978, Scheidung
ca. 1978, Umzug nach Stuttgart 400km
ca. 1978, Trennung vom Vater
ca. 1979-1980, Gewalt durch Tante
ca. 1980-1990, gelegentlich Gewalt durch Mutter
ca. 1980, Nahtod-Erfahrung
ca. 1980-81, Sexueller Missbrauch (Verdrängung bis 2003) und Mobbing
1982, Weiter Umzug 80km
1981, Adoption durch zweiten Ehemann der Mutter
1981, 1982, Zwei Geschwister
1982-1990, sporadisch Gewalt durch Adoptivvater
1982-laufend, Anpassungsstörung
1983 oder 84, Suizidversuch
1988-1995 Drogenmissbrauch sporadisch Marihuana, einmalig Ecstasy, einmalig Kokain
1987-2022, Sexsucht
1991, 1993, Zwei weitere Geschwister
1995, Tod der Mutter
1995, Umzug in freie Wohngemeinschaft
1995-2007, Sporadisch, meist mit Anpassungsstörung verknüpfte Episoden einer Schizoaffektive Störung
1995, Erstmalig Psychiatrie
1995-2009, Odyssee Wohnungen (Wechsel circa alle 1-2 Jahre)
1995-2007, Odyssee Psychiatrien (circa alle 1-2 Jahre)
1999, Umzug nach Augsburg
2002 oder 2003, Gewalttrauma, Angriff durch mehrere Personen
2004, Umzug nach München
2007-2015, Medikamentensucht (Lorazepam)
2015-2022, Generalisierte Angststörung
So viel dazu. Das ist in den letzten beiden Wochen über mich hereingebrochen, und das. war. zu. viel.
Gut. Diese Phase ist vorbei. Die Frage, die sich nun stellt, ist, wie ich weiter mache.
Nun, jetzt jedenfalls erstmal etwas essen. 😀